13. Tag – Stralsund
Es ist Samstag, Ausflug nach Stralsund. Eine wunderschöne Stadt. Heute hat sie noch 60.000 Einwohner, zu DDR-Zeiten waren es 73.000. Sie ist trotzdem zu Recht Weltkulturerbe. Die Stadt ist von Bombardierungen während des Krieges wohl verschont worden, soweit ich es sehen konnte. So gibt es einen alten Stadtkern mit vielen Backsteingebäuden, der von Teichen umgeben ist wie man auf dem Stadtplan gut erkennen kann.

Diese Wand steht auf dem Rathausgebäude direkt neben der Nikolaikirche
Prägend sind drei riesige evangelische Kirchen. Die eine davon am Marktplatz ist direkt mit dem Rathaus baulich verbunden. Ich frage mich, wie diese luftige Mauer hält, wenn hier mal der Sturm durch pfeift.
Von einem Ende der Altstadt zum anderen braucht man zu Fuß vielleicht 20 Minuten. Außerhalb der Altstadt geht die Stadt natürlich noch weiter, ab den Reiz macht eben die geschlossene Altstadt aus Backstein
aus.
Weiße Flotte hat Winterpause
Ich habe mir den Hafen angesehen, wo die weiße Flotte mit Ausflugsdampfern ankert. Daneben das berühmte Segelschiff „Gorch Fock“. Und daneben ein riesiger Kran, der Teile für die Brückenverbindung zwischen Stralsund und der Insel Rügen montieren soll.
Für das berühmte meereskundliche Museum hat meine Zeit leider nicht gereicht.

Bäckerei benannt nach unserem Kater
Von der Marienkirche soll man einen sehr guten Ausblick haben bis nach Rügen und Swinemüde, das ja bereits in Polen liegt

Hochblick auf die mächtige Marienkirche
Aber leider war die Kirche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Man sieht auf dem Plan die ganze von Wasser umgebene Altstadt
Auf der Hinfahrt hat uns der Fahrer, der aus Stralsund kommt, einige Probleme der Region Nordvorpommern erklärt. Es fehle die Weiterverarbeitungsindustrie. So gibt es riesige Rapsfelder. Sie werden geerntet und die Ernte wird dann von Stralsund mit Schiffen nach Leer in Ostriesland transportiert. Dort wird der Raps in einer Ölmühle weiterverarbeitet. Warum kann diese Weiterverarbeitung nicht vor Ort geschehen?
Ein anderes Beispiel. Es gibt große Viehzuchtbetriebe und viele kleine Viehzüchter. Der nächste Schlachthof aber befindet sich in der Nähe von Neubrandenburg, rund 200 Kilometer weit weg. Und eine berühmte Marineoffiziersschule in Wustrow mit langer Tradition wurde vor wenigen Jahren geschlossen, obwohl dringend Leute und Ausbildungskapazitäten benötigt werden.

Und so sehen die Teiche in Natura aus
Das sind Fragen, die ich natürlich nicht beantworten kann, aber auch die Mecklenburg Vorpommern nicht, die ich gefragt habe. Mein Eindruck ist trotzdem, daß das Land Zukunft hat mit so einer schönen Landschaft, guten Infrastruktur und dünnen Besiedlung. Irgendwann werden diese Bedingungen Menschen aus den Städten und Ballungsräumen anziehen, die auch lieber da arbeiten wollen, wo sie sonst Urlaub machen. Voraussetzung die Verkehrsanbindung ist gegeben und das ist der Fall. Von Stralsund z.B. gibt es eine Direktverbindung der Bahn bis nach Karlsruhe. Hinzu kommt der Ostseeraum, der Handel mit Skandinavien, Polen und den baltischen Ländern sowie Russland. In der Ostsee-Zeitung war jedenfalls zu lesen, dass alle Werften, auch die kleineren, gut ausgelastet sind.

Diese Wand steht auf dem Rathausgebäude direkt neben der Nikolaikirche
Prägend sind drei riesige evangelische Kirchen. Die eine davon am Marktplatz ist direkt mit dem Rathaus baulich verbunden. Ich frage mich, wie diese luftige Mauer hält, wenn hier mal der Sturm durch pfeift.
Von einem Ende der Altstadt zum anderen braucht man zu Fuß vielleicht 20 Minuten. Außerhalb der Altstadt geht die Stadt natürlich noch weiter, ab den Reiz macht eben die geschlossene Altstadt aus Backstein
aus.Weiße Flotte hat Winterpause
Ich habe mir den Hafen angesehen, wo die weiße Flotte mit Ausflugsdampfern ankert. Daneben das berühmte Segelschiff „Gorch Fock“. Und daneben ein riesiger Kran, der Teile für die Brückenverbindung zwischen Stralsund und der Insel Rügen montieren soll.
Für das berühmte meereskundliche Museum hat meine Zeit leider nicht gereicht.

Bäckerei benannt nach unserem Kater
Von der Marienkirche soll man einen sehr guten Ausblick haben bis nach Rügen und Swinemüde, das ja bereits in Polen liegt

Hochblick auf die mächtige Marienkirche
Aber leider war die Kirche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Man sieht auf dem Plan die ganze von Wasser umgebene Altstadt
Auf der Hinfahrt hat uns der Fahrer, der aus Stralsund kommt, einige Probleme der Region Nordvorpommern erklärt. Es fehle die Weiterverarbeitungsindustrie. So gibt es riesige Rapsfelder. Sie werden geerntet und die Ernte wird dann von Stralsund mit Schiffen nach Leer in Ostriesland transportiert. Dort wird der Raps in einer Ölmühle weiterverarbeitet. Warum kann diese Weiterverarbeitung nicht vor Ort geschehen?
Ein anderes Beispiel. Es gibt große Viehzuchtbetriebe und viele kleine Viehzüchter. Der nächste Schlachthof aber befindet sich in der Nähe von Neubrandenburg, rund 200 Kilometer weit weg. Und eine berühmte Marineoffiziersschule in Wustrow mit langer Tradition wurde vor wenigen Jahren geschlossen, obwohl dringend Leute und Ausbildungskapazitäten benötigt werden.

Und so sehen die Teiche in Natura aus
Das sind Fragen, die ich natürlich nicht beantworten kann, aber auch die Mecklenburg Vorpommern nicht, die ich gefragt habe. Mein Eindruck ist trotzdem, daß das Land Zukunft hat mit so einer schönen Landschaft, guten Infrastruktur und dünnen Besiedlung. Irgendwann werden diese Bedingungen Menschen aus den Städten und Ballungsräumen anziehen, die auch lieber da arbeiten wollen, wo sie sonst Urlaub machen. Voraussetzung die Verkehrsanbindung ist gegeben und das ist der Fall. Von Stralsund z.B. gibt es eine Direktverbindung der Bahn bis nach Karlsruhe. Hinzu kommt der Ostseeraum, der Handel mit Skandinavien, Polen und den baltischen Ländern sowie Russland. In der Ostsee-Zeitung war jedenfalls zu lesen, dass alle Werften, auch die kleineren, gut ausgelastet sind.
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